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Masken bei Kindern

Weiterführender Text von Dr. med Kathrin Meffert-Ruf

Seit 28.10.2020 wurde die Maskenpflicht ausgedehnt, u.a. auch auf Schüler der Sekundarstufe (ab 12 Jahre).  Die Maske muss in der Schule immer getragen werden, auch im Sportunterricht.  Gewisse Privatschulen haben Maskenpflicht für Schüler ab der dritten Klasse, in Deutschland ab 6 Jahren.  Es gibt keine Studie zu Masken bei Kindern. Das Positionspapier der Schweizerischen Gesellschaft für pädiatrische Pneumologie (SGPP) vom 5.11.2020 führt Studien an, die sich auf Erwachsene beziehen.  

Eltern sind verunsichert über Meldungen von ungeklärten Todesfällen von gesunden Kindern mit Maske.

Frage:  Darf eine flächendeckende Massnahme – wie Maskenpflicht auch für Kinder – angeordnet werden, ohne dass:

  • ihre Wirksamkeit klar bewiesen ist;
  • ihre Unschädlichkeit klar bewiesen ist;
  • diese Massnahme wissenschaftlich begleitet und erforscht wird?

Die Besorgnis von Eltern über das stundenlange Maskentragen ihrer Kinder ist gross.  Es gibt eine schweizweite Interessengruppe von Eltern, Lehrer etc. mit mehr als 1200 Mitgliedern «IG Eltern und Schule stehen auf».

Pfadis mit Masken rennen im Wald herum.  Für alle Pfadfinderübungen gilt Maskenpflicht ab 12 Jahren, drinnen wie draussen.  Hand aufs Herz:  Wie können wir es zulassen, dass unsere Kinder für solch einen Unsinn herhalten müssen?  Symbolpolitik auf dem Buckel der Kinder!

Noch ein Wort zu Masken und Händedesinfizieren im Hinblick auf unser zukünftiges Immunsystem:  Es ist allgemein bekannt, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen und von klein auf mit vielen Erregern in Kontakt kommen, eine gute Abwehr und wenig Allergien haben.  Es ist auch allgemein bekannt, dass Kinder, die von klein auf in Kitas betreut werden und einen Dauerschnupfen haben, weil sie jede Woche wieder einen neuen viralen Infekt durchmachen, im Kindergarten- und Schulalter sehr viel weniger Infekte haben werden.

Dies zeigt, dass der Mensch dazu gemacht ist, mit Viren und Bakterien in Kontakt zu kommen.  Sein Immunsystem wird dadurch dauernd stimuliert und trainiert.

Ich bin überzeugt, dass das unnatürliche und dauernde Händedesinfizieren und Maskentragen längerfristig unser Immunsystem schwächen wird.  Möglicherweise wird es gerade jene, die das Desinfizieren und Maskentragen konsequent und vorbildlich durchführen, schwer erwischen, falls sie COVID-19 bekommen sollten (und sie darin bestärken, dass es eine schlimme Krankheit ist).

Danke!

Ein Dank von Dr. med. Kathrin Meffert-Ruf an alle, die auf ihre Texte reagieren und einen offenen Dialog ermöglichen.

Für die unzähligen Brief und Mails, die ich auf meinen ersten offenen Brief hin erhalten habe, möchte ich mich ganz herzlich bedanken!  

In der Folge eine Auswahl von eindrücklichen Aussagen:

«Wo bleibt die Entscheidungsfreiheit der älteren Bevölkerung, das Risiko in Kauf zu nehmen, an einem Virus zu erkranken, der sie eventuell umbringen könnte, dafür aber würdig leben zu können?   Welche Instanz ist dazu ermächtigt, den Menschen diese Entscheidung abzunehmen?»

(Zitat von Debbie Gilgen, Philosophin, geschickt von einer Leserin)

Die Worte eines älteren Herrn aus Arlesheim, der mir auf den offenen Brief hin geschrieben hat, haben mich sehr berührt:

«…Nicht einen Augenblick fürchtete ich mich vor diesem Virus- ich fürchte mich vor Lüge, Verdrehungen, Verleumdungen, vor Massnahmen, die uns demütigen und zerstören. Vorallem aber fürchte ich mich, obwohl ich nun schon ein alter Mann bin – vor einem Impfzwang.  Das macht mir schlaflose Nächte und dann liege ich mit weit erhöhtem Puls im Bett – an Weiterschlaf ist nicht zu denken.  Hat eine neue Zeit begonnen?!  Die Zeit von Orwell und/oder Huxley, deren Romane ich in den 60igern las und dachte «ja nicht, nie!». Sind wir schon in der Zukunft? Das kann doch nicht sein! Und doch…»

Eine ältere Dame aus Reinach klagt:

«…Fast alle meine Kolleginnen haben sich vom Turnen und Käffele abgemeldet.  Da ich auch meine Enkel und Urenkel nicht mehr sehe (sie haben Angst mich anzustecken) fühle ich mich hie und da wirklich verlassen.»

Eine Frau aus Ringgenberg teilt mir mit:

«…Sie sprechen mir aus dem Herzen.  Ich darf mich entscheiden zwischen Job und Maske… und arbeite als FaB an der Tagesschule.  Kinder sollten doch unsere Mimik sehen!»

Oder der Brief eines Herrn aus Oberwil-Lieli:

«…Wie Sucharit Bhakti gesagt hat:  Es gibt ein Virus, das nennt sich nicht COVID-19, sondern Gier.  Gier des Menschen nach Macht.  Dabei geht vergessen, was der Mensch in Wirklichkeit ist.  Das ist ein entscheidender Ansatzpunkt, dem Menschen die Angst vor Ansteckung, Krankheit und Tod zu nehmen.»

Eine Grossmutter aus Wangen schreibt:

«…Ich arbeite seit mehreren Wochen aktiv bei der Interessengruppe „Eltern und Schule stehen auf“.  Die Gruppe Schweiz hat bereits mehr als 1200 Mitglieder. Heute habe ich erfahren, dass in der Stadt Zürich in den Kindergärten nicht mehr gesunden werden darf.  Wir befinden uns derzeit auf einem Planeten, der einer Notfallstation der Psychiatrie gleicht.  Ich weiss nicht, wohin das alles noch führen soll.  Aber als Grossmutter von zwei herzigen Enkelkindern werde ich mich gegen diese Massnahmen wehren, solange es meine Energie zulässt.»

Der Brief einer Frau aus der Region:

«…Ein weiteres Problem ist die Isolierung alter Menschen.  Im Altersheim dürfen die Bewohner seit März !!!! überhaupt nicht raus.  Alle Veranstaltungen sind abgesagt.  Nun wurden einige Bewohner positiv getestet und alle müssen in ihren Zimmern bleiben- bedeutet Einzelhaft für fast 10’000 CHF im Monat!!!» 

Oder der Brief einer Frau aus Schaffhausen:

«…Wo Leben ist, gibt es auch Tod.  Wenn der Tod nicht mehr sein darf:  Wie ist das Leben denn möglich?»

Der Brief einer 47 jährigen Frau aus Oberstammheim:

«…Bisher war ich ein ausgeglichener Mensch, ein optimistischer Mensch mit viel Lebensfreude, oft am Lachen.  Doch so langsam aber sicher merke ich eine Ohnmacht in mir aufkommen.  Ein Unverständnis, eine Hilfslosigkeit, welche mich lahm legt, und ich glaube nun das erste Mal zu merken, wie sich so eine Depression anfühlen muss. Auch Wut steigt je länger je mehr in mir hoch!  Wut gegenüber denen, die diese komische Entwicklung in unserer schönen Schweiz einfach zulassen, die nichts hinterfragen oder falls sie entdeckt haben, trotzdem nicht ins Handeln kommen…. Mein Ältester geht an die Berufsschule und muss tatsächlich sogar beim Sport eine Maske tragen.  Und der Kleinste müsste in der 3. Oberstufe nun auch tagein, tagaus eine Maske tragen.  Und ich als Mutter muss diese Entwicklung zusehen und kann die Kinder nicht schützen vor dieser surrealen Wirklichkeit.  Das ist ein sehr ungutes, ein sehr ohnmächtiges Gefühl.»

Der Brief einer Grossmutter aus Weggis/LU:

«…Als mehrfache Grossmutter sehe ich der Zukunft meiner Grosskinder mit Sorge entgegen.  Was sich im letzten Jahr abspielt, kann einem beängstigen.  Ich selber habe grosse Mühe mit der Maskenpflicht, die ich als sehr menschenunwürdig empfinde und deren Nutzen ich bezweifle.  So gehe ich nicht mehr einkaufen, überlasse das meinem Partner der sich wohl oder übel dranhält.  Ich informiere mich regelmässig auf kritischen Kanälen und teile diese Beiträge und Studien wo immer ich kann.  Aber ob das hilft?  Ich sehne mich nach persönlicher Freiheit, nach Wahrheit und menschlicher Nähe, nach Leben!».

Sind die Massnahmen verhältnismässig?

Weiterführender Text von Dr. med. Kathrin Meffert-Ruf

Diese Frage ist entscheidend.  Denn bei einem aussergewöhnlich gefährlichen Virus sind aussergewöhnliche Massnahmen wie jetzt, verhältnismässig.  Ist die Gefährlichkeit eines Virus im Bereich von Influenza, wären die aktuellen Massnahmen nicht verhältnismässig.

Die Gefährlichkeit eines Virus definiert sich durch die Todesfälle, nicht durch die Anzahl positiv Getesteter. Auch die Anzahl der Hospitalisierten ist nur bedingt aussagekräftig, werden doch neben wirklich Kranken, die Behandlung benötigen, auch Abstrich-positive Betagte, welche sich wegen der Isolation nicht selber versorgen können, ins Spital gebracht, obwohl es medizinisch gar nicht unbedingt nötig wäre.

Der Schweizer Infektiologe Prof. Dr. med. Philipp Tarr kommt in einem Übersichtsartikel über «COVID-19, Influenza und grippeähnliche Erkrankungen», publiziert im Primary and Hospital Care von dieser Woche (2020:20(12):377-382) zum Schluss, dass «COVID-19 in 10-30% ohne Symptome verlaufe, in über 95% mit einer milden Klinik (ambulante Behandlung) einhergehe, in unter 5% zu Spitaleintritten führt und selten eine Intensivbehandlung nötig mache.  Klinisch kann COVID-19 von Influenza (Grippe) und anderen respiratorischen Viren (z.B. endemische Coronaviren, RSV, Rhinoviren und Metapneumoviren) häufig nicht unterschieden werden. Influenza und COVID-19 imponieren klinisch nicht selten nur als Erkältung.» 

Die vielzitierten Langzeitfolgen nach Covid-19 gibt es übrigens auch nach anderen schweren viralen Erkrankungen wie Influenza («postvirales Syndrom»).

Die Case Fatality Rate (CFR) (=Fall-Verstorbenen-Anteil), bezeichnet den Anteil der Personen mit einer bestimmten Erkrankung, die an dieser Krankheit sterben.

Aufgrund der Primärdaten vom BAG hat ein Arzt und Professor, welcher nicht genannt sein darf, folgende Grafik erstellt:  Er hat die Case Fatality Rate der ersten und der zweiten Welle in der Schweiz miteinander verglichen.

Die Case Fatality Rate CFR in der Schweiz war in der ersten Welle bei über 5% (ohne >80-Jährige bei 1.97%, für <60-Jährige 0.25%).  In der zweiten Welle ist die Sterblichkeit deutlich geringer bei 1.06%.  Für unter 80-Jährige beträgt die Sterblichkeit 0.38%, für unter 60-Jährige gar nur 0.021%, ist also praktisch gleich Null.  Doch auch für über 80-Jährige, viele davon mit mehreren Risikofaktoren, bedeutet die Diagnose COVID-19 längstens nicht immer das Todesurteil, werden doch 9 von 10 über 80-Jährigen wieder gesund.

Nicht berücksichtigt ist die Tatsache, dass zu Beginn der ersten Welle nur Schwerkranke, die hospitalisiert werden mussten, sowie Gesundheitspersonal, abgestrichen wurden.  Die effektive Zahl der Infizierten in der ersten Welle war somit sicher deutlich höher, was die CFR auch der ersten Welle reduzieren würde.

Bei diesen Zahlen muss auch berücksichtigt werden, dass die Definition des Corona-Toten sehr weit gefasst ist und alle Verstorbenen, welche in den letzten 28 Tagen einen positiven Abstrich hatten, beinhaltet.  De facto sind es also deutlich weniger Tote, die effektiv an COVID-19 verstorben sind, als uns die offiziellen Zahlen weiss machen wollen.


Die geringere CFR der zweiten Welle ist teilweise sicher auf verbesserte Therapien zurückzuführen, da man dazugelernt hat (keine frühe Intubation mehr, Antikoagulation) und auch auf die gute Organisation  unseres Gesundheitssystems, welches sehr professionell auf den unterschiedlichen Bedarf an IPS-Betten reagiert und bei Bedarf Wahleingriffe mit IPS-Nachbetreuung zurückstellt.  Dies auch ohne bundesrätlichen Befehl.                                                                                                                                                                                                               

Hier die Zahlen:


Die Strategie und die Massnahmen wurden aufgrund der Annahmen der ersten Welle erstellt.  Glücklicherweise hat sich nun herausgestellt, dass die Gefährlichkeit deutlich überschätzt wurde. 

Die Massnahmen sind somit nicht verhältnismässig.

Die folgende Graphik ist adaptiert aus den Datenbanken des Bundesamts für Statistik (BFS): 

(Erstellt und freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Prof. Dr. Peter J. Huber)

Sie zeigt die wöchentlichen Todesfälle in der Schweiz, 2015 (blau) und 2020 (gelb), letztere bis zum 08.11.2020 (Woche 45).  Unterteilt in die beiden Altersgruppen 65+ J. (oben; im Mittel etwa 1200 Tote pro Woche) und 0-64 J. (unten; im Mittel etwa 200 Tote pro Woche). 

Die letzten 5 oder 6 Zahlen von 2020 sind „Hochrechnungen“ und mit Vorsicht zu geniessen. 

Diese Grafik sagt uns: 

  1. Die Grippe-Epidemie von 2015 und die Covid-19-Epidemie von 2020 zeigen, abgesehen von einer zeitlichen Verschiebung von etwa zwei Monaten, einen bemerkenswert ähnlichen Ablauf. Bei der (kaum beachteten) Epidemie von 2015 übersteigen 11 von den wöchentlichen Todesfallzahlen der über 65-jährigen die erwarteten Werte um mehr als 100 Tote; bei der Pandemie von 2020 sind es 5. Bei beiden Epidemien übersteigen 4 von den wöchentlichen Todesfallzahlen die erwarteten Werte um mehr als 200 Tote.
  2. Die Gruppe 0-64 J. hat eine völlig normale Sterblichkeit, ist somit nicht relevant betroffen.

Fazit:  Die Bevölkerungsgruppe der unter 65-Jährigen. ist nicht relevant betroffen.  Für sie sollen alle Massnahmen gestoppt werden.  Die Bevölkerungsgruppe über 65 Jahre ist betroffen, v.a. die über 80-Jährigen und Immungeschwächten.  Sie sollen selber entscheiden dürfen, ob sie – unter Inkaufnahme eines gewissen Risikos – normal leben oder sich schützen wollen.  So wie die Selbstbestimmung auch in anderen Bereichen – zum Beispiel bei der Patientenverfügung – zum Tragen kommt.

Was können die Massnahmen überhaupt bewirken?

Die hohe Todesrate sei der Preis der liberalen Massnahmen, wird behauptet. Dies impliziert die Vorstellung, dass der Mensch durch Versammlungsverbote, Restaurantschliessungen, Maskenpflicht drinnen, Maskenpflicht auch draussen etc.  quasi am Rädchen drehen und damit die Neuinfektionszahlen direkt beeinflussen kann.

Meiner Ansicht nach ist das eine massive Fehleinschätzung.

Prof. Dr. med. Pietro Vernazza hat die Resultate einer Studie, die die Wirksamkeit von Lockdown-Massnahmen basierend auf den Erfahrungen von 48 Staaten untersucht hat, vorgestellt.  Die Autoren kommen zum Schluss, dass die Ausbreitung der Epidemie in allen Ländern – egal ob sie strenge Lockdown-Massnahmen oder kaum Massnahmen hatten – mehr oder weniger uniform war.  Nach einem kurzen exponentiellen Anstieg der Todeszahlen folgt ein Abfall der Todesfälle innert rund einem Monat auf sehr tiefe Werte (in allen Ländern!).  Nach dem Abfall der epidemischen Kurve sind die Todeszahlen nicht mehr angestiegen, auch wenn die «Lockdown»-Massnahmen in zahlreichen Staaten massiv gelockert wurden. (Quelle)

Eindrücklich sind auch die Kurven der verschiedenen Länder nach Einführung der Maskenpflicht, zusammengestellt von einem amerikanischen Bioingenieur. Sie zeigen, dass der Kurvenverlauf völlig unbeeindruckt von dieser Massnahme ist und unterstreichen, dass Masken im Alltag keinen Effekt auf den Verlauf der Epidemie haben.

Eindrücklich auch das Video vom amerikanischen Bioingenieur, der die Schutzwirkung der Masken betreffend Aerosole testet

Was haben die Massnahmen in der Schweiz bewirkt?

Schauen wir uns die Kurve der Positiv-Getesteten an.  

Zwischen der ersten Welle im März/April und der zweiten Welle im Herbst gab es viele Monate, wo das Virus zwar immer da war, sich aber nicht weiter ausgebreitet hat.  In diesen Monaten hat folgendes stattgefunden:

-Pfadi-Lager etc.

-Fussball-Training – und Spiele ohne Masken, Volleyball-Training und – Spiele ohne Masken

-Chöre haben gesungen und geprobt

-Blasmusiken haben gespielt und geprobt

-Veranstaltungen bis 1000 Personen haben stattgefunden (mit Schutzkonzept)

-Konzerte, Kinos, Theater hat stattgefunden (mit Schutzkonzept)

-Restaurants waren geöffnet, Anlässe mit vielen Personen waren möglich

-Gottesdienste, Beerdigungen, Hochzeiten, Konfirmationen, Erstkommunionen, Firmungen etc. haben stattgefunden ohne Masken (mit Schutzkonzept)

-Kinder und Jugendliche bis zur neunten Klasse konnten ganz normal ohne Maske zur Schule gehen und ohne Maske in der Schule den Sportunterricht besuchen

-Einkaufen ohne Maske

-grosse Demonstrationen

Obwohl dies alles stattgefunden hat, sind die Zahlen nicht angestiegen.  Erst im Herbst sind die Zahlen wieder plötzlich massiv angestiegen, trotz der Massnahmen.  Weshalb dieser Anstieg im Herbst?  Da es sich bei SARS-CoV-2 um ein saisonales Atemwegsvirus handelt.  Im Herbst haben Schnupfen, Husten, Fieber immer schon zugenommen.

Was sagt uns der Kurvenverlauf in der Schweiz?  All die erwähnten Veranstaltungen und Aktivitäten haben keinen relevanten Einfluss auf den Verlauf der Pandemie.  Es ist die natürliche Ausbreitung dieses Virus.

Vor drei Wochen hat Basel-Stadt die Massnahmen drastisch verschärft (Schliessung von Restaurants, Sportmöglichkeiten etc.).  Trotzdem sind die Zahlen weiterhin  angestiegen.  Somit müsste doch festgestellt werden, dass diese Massnahmen nichts gebracht haben.  

Bei jeder Epidemie werden die Zahlen – nach anfänglicher steiler Zunahme – ihr Maximum erreichen und dann wieder zurückgehen.  Völlig unabhängig davon, ob Massnahmen ergriffen werden oder nicht. Das kennen wir von der allwinterlichen Grippewelle.  Fallen die ergriffenen Massnahmen dann in den Zeitraum, wo das Maximum sowieso erreicht ist, kann der Eindruck entstehen, es sei wegen der Massnahmen.  Meiner Ansicht nach war dies unter anderem bei den Restaurantschliessungen in der Westschweiz der Fall, die Zahlen in der Westschweiz waren so hoch (teilweise viermal so hohe Inzidenz pro 14 Tage wie jetzt in der Deutschschweiz bei doppelt bis fast dreimal so hoher Positivätsrate) das die Zahlen zwangsläufig zurückgehen mussten.

Jede flächendeckende Massnahme muss überprüft werden:

-auf ihre Wirksamkeit

-auf ihre Schadlosigkeit

Diese Überprüfung findet offensichtlich nicht statt (jedenfalls nicht öffentlich kommuniziert).

Dies ist eine schwere Unterlassung, die so nicht stehen gelassen werden darf.

Das Testen, Zählen und tägliche Publizieren der Zahlen hat nichts damit zu tun, was ich im Medizinstudium gelernt hatte. Es widerspricht den Regeln der medinischen Kunst, die besagt, dass keine Laborresultate sondern Menschen behandelt werden sollen und dass bei Gesunden keine Abstriche durchgeführt werden sollten.

Was sollten die Behörden anders machen? 

Standortbestimmung. Innehalten und überprüfen, wie gefährlich das Virus nun wirklich ist. Respektive:  Diese Zahlen sind bekannt, werden aber negiert.  SARS-CoV-2 verläuft bei über 95% ohne Symptome oder sehr milde (ein paar Tage Kopfschmerzen, Schwindel oder einfach nur Müdigkeit).  Schwere Verläufe gibt es.  Sie sind aber deutlich seltener, als initial befürchtet.  Die Intensivpflege-Stationen der Schweiz haben sehr professionell auf den gesteigerten Bedarf reagiert durch Reduktion der Wahleingriffe, und auch durch ein Stufensystem, wo die Spitäler sich zuerst regional, dann interregional gegenseitig aushelfen, sodass es nie zu einer Überlastung der Intensivpflegebetten gekommen ist.  Die aktuelle Auslastung beträgt 80% (SRF-so entwickeln sich die Fallzahlen in der Schweiz).  Die Behörden sollten weniger auf Experten setzen, die sich mit Computer-Modellen gut auskennen, sondern die Patienten behandeln.  Und dabei ist es wichtig, dass nicht nur Intensivmediziner zu Worte kommen, sondern auch Hausärzte.

Sie sollten aufhören, alle Menschen auf eine Krankheit zu testen und diese Zahlen zu publizieren.  Das bewirkt ausser Panik nichts.  Absolute Zahlen sagen sowieso wenig aus, sie müssten in ein Verhältnis gesetzt werden.  Zum Beispiel müsste bei den Todeszahlen gesagt werden, viele Personen gesamthaft in der Schweiz verstorben sind, oder wie viele Personen in anderen Jahren an grippeähnlichen Erkrankungen gestorben sind.  Problem ist, dass die Zahlen nur bedingt vergleichbar sind, da bisher noch nie die ganze Menschheit auf einen Erreger abgestrichen wurde und auch die Todesdefinition unterschiedlich ist.

Sie sollten aufhören, sich von anderen politischen Entscheidungen beeinflussen zu lassen oder von Parteien, welche nach strengen Massnahmen schreien.  Sie sollten nicht politische Entscheidungen treffen, welche opportun sind, obwohl sie nichts bringen und v.a. Symbolpolitik entsprechen. 

SARS-CoV-2 ist eine Infektionskrankheit, deshalb ist es grundsätzlich ein medizinisches Problem.  Politiker haben in dieser Frage ein viel zu starkes Gewicht und versuchen, diese Macht zu zementieren, auch wenn die Pandemie vorbei sein sollte.

Durch den massiven Ausbau einer ganzen Industrie, welche von Corona profitiert und nicht an einem baldigen Ende interessiert ist – ich denke da ans Contact-Tracing, an die Labors, an die Maskenhersteller und an alle, die Bürokratie und Kontrolle schätzen – wird es nicht einfach sein, diesen Staatsapparat wieder runterzufahren

Welche Schutzmassnahmen bringen etwas?

Die einzigen Massnahmen, die nachgewiesen etwas bringen, sind Hygienemassnahmen (also Händewaschen, sich nicht die Hand geben), bei Krankheit zuhause bleiben und Distanz.  Alles andere ist umstritten.  Ich staune, wie unkritisch nun alle Masken tragen, nachdem es anfangs Jahr geheissen hat, Masken im Alltag haben keinen relevanten Effekt. Die Reisequarantäne im Sommer und Herbst hat ja auch nichts gebracht, da von diesen Menschen praktisch niemand krank wurde.  Das BAG hat dies schon anfangs September gewusst. Auf kritische Nachfragen von Kantonen hiess die Antwort, es gehe nicht nur um evidenzbasierte Wirksamkeit, sondern um das «politische und psychologische Ziel/ Effekt».  Man erreiche damit, dass die Leute weniger reisen. 

Meine Befürchtung: Nicht nur die Massnahme der Reisequarantäne, sondern auch weitere Massnahmen – wie zum Beispiel Masken in der Öffentlichkeit – basieren nicht auf Evidenz, sprich nachgewiesener Wirksamkeit – sondern auf politischen Überlegungen.

Als braver Bürger fragt man sich:  Es kann doch gar nicht sein, dass die Entscheidungsträger wider besseren Wissens die Massnahmen fortsetzen zum Schaden der Gesellschaft, wie ist das möglich?

Ich weiss es auch nicht sicher.  

Zu Beginn der ersten Welle wusste man noch nicht, wie schlimm es sein wird, die strengen Massnahmen waren nachvollziehbar.  Im weiteren Verlauf wurde an der Strategie einfach festgehalten, eine Standortbestimmung und Neubeurteilung der Gefährlichkeit des Virus hat bis heute noch nicht stattgefunden, die Massnahmen werden auch nicht auf ihre Effektivität untersucht noch möchte man wissen, wieviele der positiv Getesteten ohne Symptome sind. Die Erkenntnis, dass der PCR-Test nicht validiert und ungenau ist, wird von offizieller Seite einfach ignoriert. 

Je länger die Massnahmen andauern und massiven Schaden anrichten, je mehr Geschäfte und Restaurants eingegangen, je mehr Menschen ihren Job verloren haben – umso schwieriger wird es sein, zuzugeben, dass die Strategie falsch war.  Glücklicherweise lässt sich der Bundesrat nicht völlig auf die Ratschläge seiner Task-Force ein und versucht, einen Mittelweg zu gehen.

Wie gefährlich ist SARS-CoV-2 wirklich?

Weiterführender Text von Dr. med. Kathrin Meffert-Ruf

In meinem Umfeld als Kinderärztin hat sich im letzten Monat wenig geändert.  Wir hatten ein paar wenige Test-positive Kinder mit milden Symptomen, viele der Eltern und Geschwister dieser Kinder waren asymptomatisch.

Problematisch sind die Quarantäne- und Isolationsmassnahmen, welche für viele Familien eine grosse Belastung darstellen, sowohl beruflich, wie familiär (man mag nicht daran denken, was unsere italienischen Nachbarn im Lockdown alles durchmachen mussten). Bei den nephrologischen Patienten meines Mannes gab es auch ein paar Erkrankungen, die meisten davon mild.  Leider verstarben drei Patienten.  

Zwei davon nicht an COVID-19, davon waren sie sich am Erholen. Sie wollten ihre Dialyse-Therapie abbrechen. Beide gehen in die Statistik als COVID-19-Tote ein, obwohl sie nicht daran gestorben sind.  

Persönlich kenne ich viele Menschen, welche COVID-19 gehabt haben oder aktuell haben, zum Glück niemanden der hospitalisiert werden musste oder gar am Virus gestorben ist.  Ich weiss aber, dass es sie gibt.

2020 habe ich in meinem erweiterten Umfeld von vier Todesfällen im Zusammenhang mit Corona gehört:  Eine schwer demente 80-jährige Frau, welche nicht einmal mehr ihren eigenen Sohn erkannte, ist an COVID-19 gestorben.  Ein junger Vater ist während der ersten Welle an einem Asthmaanfall gestorben.  Er war Corona-negativ, hatte aber zu spät ärztliche Hilfe bekommen. Ein 45jähriger Inhaber eines Catering-Unternehmens war so verzweifelt, dass er sich das Leben genommen hatte.  Letzte Woche hat sich ein Polizist im grenznahen Deutschland das Leben genommen, weil er es nicht mehr ausgehalten hatte, entgegen seiner Meinung Leute zu mahnen und zu büssen, welche sich nicht an Corona-Regeln gehalten hatten.

Wie sind die Zahlen in der Schweiz und weltweit?

Laut Johns Hopkins University sind weltweit schon 1,59 Mio. Menschen an Corona verstorben.

In der Schweiz wird die Zahl der Corona-Toten mit 5396 (Stand 12.12.2020) angegeben.

Was die Todesfallzahlen angeht, müsste man ja meinen, dass es „hard facts“ sind und es daran nichts zu Rütteln gibt.

Dem ist aber nicht so.

Die Frage ist, was die Definition eines Corona-Toten ist.  Und die ist viel weiter gefasst als bei anderen Todesursachen.  Die EU hat festgelegt, dass alle Personen mit einen positiven-Corona-PCR-Abstrich, die innert 28 Tagen sterben – und sei es an einem Herzinfarkt oder an einem Unfall – als Corona-Tote in die Statistik eingehen.

Stirbt ein terminal Krebskranker, der vielleicht noch 3 Monate zu leben hat, an Influenza, gilt der Krebs als seine Todesursache.  Stirbt der gleiche Patient an Corona, gilt er als Corona-Toter.

Die Todesfallzahlen hängen auch mit der Testaktivität zusammen. Die Aussagekraft des nicht validierten und nicht für die klinische Anwendung entwickelten PCR-Testes, für welchen in der Schweiz nicht mal festgelegt ist, wieviele Zyklen (Kopiervorgänge im Reagenzglas) gemacht werden sollen, ist sehr umstritten.  Schaut man die Kurven der Anzahl durchgeführten Tests und die Anzahl der Positiv-Getesteten an, wird man den Verdacht nicht los, dass es sich hier – zumindest teilweise – um eine Testwelle handeln muss.

Quelle: SRF

Last but not least muss man feststellen, dass in der Schweiz dank ausgezeichneter medizinischer Versorgung viele gebrechliche Leute noch am Leben sind, die in anderen Ländern schon längst gestorben wären.  Die tiefen Infection-Fatality-Rates zum Beispiel aus Indien sind – neben dem sehr hohen Anteil an junger Bevölkerung, die durch Corona nicht gefährdet ist – sicher auch teilweise auf diesen Punkt zurückzuführen.

Bei der Beurteilung der Corona-Todesfallzahlen müsste auch berücksichtigt werden, wieviele Menschen aus eigenem Willen – zum Beispiel im Rahmen einer Patientenverfügung – bewusst auf eine lebensrettende Therapie verzichten.  Bricht zum Beispiel ein betagter und vereinsamter Dialysepatient seine Dialyse ab, da er nicht mehr leben möchte, und hatte er im letzten Monat Corona, das er eigentlich überstanden hat, geht er in die Statistik als Corona-Toter ein. 

Noch eine Bemerkung zu der Zahl von 1,59 Mio. Corona-Toten weltweit:

Um die bisher ganz überwiegend hochbetagten 1,59 Mio. Corona-Toten weltweit,  die Johns Hopkins für das Jahr 2020 angibt, einordnen zu können, muss man diese auch aus ethischen Gründen in Relation zu den Menschen setzen, die weltweit im gleichen Zeitraum total gestorben sind (ca. 55-60 Millionen bis Ende November) und wie viele sehr häufig junge Menschen und Kinder vermeidbaren Ursachen zum Opfer gefallen sind wie: Durchfallerkrankungen (1.2 Mio), Tuberkulose (1.1 Mio), HIV (900‘000) Malaria (400‘000), Unterernährung (5-10 Millionen, alleine drei Millionen Kinder unter 5 Jahren), Rauchen (5 Millionen), Alkohol (3 Millionen) ,  Influenza oder auch durch Krieg.  

Was die Influenza anbelangt, müssten dann aber auch die gleichen Todesdefinitionen gelten, und alle Kranken (und teilweise auch Gesunde) müssten auf Influenza abgestrichen werden, was in massiv höheren Influenza-Zahlen resultieren würde.

Schaut man die absoluten Zahlen der Verstorbenen in der Schweiz der letzten Jahre an und berücksichtigt man, dass die Bevölkerung der Schweiz seit 2015 um 4.3% zugenommen hat und die Altersgruppe 65+ seit 2015 sogar um 9% angewachsen ist, stellt man fest, dass unter den Betagten im Jahr 2020 im Verhältnis weniger gestorben sind als im schweren Grippejahr 2015 (2015 sind bis und mit Kalenderwoche 47 3.54% der Altersgruppe 65+ gestorben, 2020 waren es 3.39%).  Bei der Bevölkerungsgruppe 80+ sind 2015 9.06% gestorben, 2020 nur 8.64%). Das Risiko zu sterben, war im 2015 also auch für die Altersgruppe 80+ insgesamt grösser als im Jahr 2020. (Quelle der Todes- und Bevölkerungszahlen: Bundesamt für Statistik)

Sterblichkeit 2020 (bis Kalenderwoche 47) im Vergleich zum Grippejahr 2015 (bis Kalenderwoche 47) in der Schweiz:

Sterbefälle 2015: 55’677 = 0,669 Prozent der damaligen Gesamtbevölkerung
Sterbefälle 2020 (Ende Okt.) 51’212 = 0,591 Prozent der aktuellen Gesamtbevölkerung

Quelle: BFS

Gleiches wurde übrigens auch in Deutschland, Oesterreich und in den USA festgestellt:  In allen diesen Ländern starben 2020 bislang weniger Menschen als 2015, dem heftigsten Grippejahr der letzten 10 Jahre. Die Übersterblichkeit in einigen Monaten wurde also durch eine Untersterblichkeit in anderen Monaten wieder ausgeglichen. Dies spricht gegen ein Killervirus. (Quelle)

Ich bin zum Schluss gekommen, dass die Frage, wie gefährlich das Virus wirklich ist, so nur sehr schwer zu beantworten ist, da die Gefährlichkeit eines Virus nicht nur vom Virus selber abhängt, sondern auch von der Immunabwehr der Menschen, die es befällt – somit auch von der Altersstruktur der Bevölkerung- ,  und von der Qualität des Gesundheitssystem, welches die Covid-19-Kranken dann behandelt. 

So ist die Fallsterblichkeit bei COVID-19 in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich (Mexico 9,8%, Italien 3,66%, Deutschland 1,53%, Indien 1,47%). (Quelle)

Gerade in Indien ist die Tatsache, dass es sehr viele junge Meschen gibt, wahrscheinlich mit ein Grund für die niedrige Fallsterblichkeit. Zudem vermute ich, dass viele multimorbide betagte Menschen, die bei uns durch die gute medizinische Betreuung noch am Leben sind, in Indien wahrscheinlich schon längst aus anderen Gründen verstorben wären und die „Corona-Sterblichkeits-Statistik“ gar nicht negativ belasten könnten.

Die Spanische Grippe konnte 1918 Millionen von Menschen hinwegraffen, da sie durch den 1. Weltkrieg massiv geschwächt waren.  Zudem gab es damals natürlich noch keine Antibiotika gegen die bakteriellen Superinfekte.

Ein Land, welches 6 IPS-Betten pro 100’000 Einwohner hat (Italien), wird sehr viel schneller an seine Kapazitätsgrenzen kommen als ein Land mit 28 IPS-Betten pro 100’000 Einwohner (Deutschland).

Ich denke, es macht keinen Sinn, die Infektionstodesrate von Covid-19 auf mehrere Stellen nach dem Komma genau ausrechnen zu wollen.

Unbestritten erscheint die Erkenntnis, dass die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 initial deutlich überschätzt wurde (WHO sprach im März von einer Todesfallrate von 3,4%, in der Schweiz ging man von 5% schweren Verläufen mit IPS-Bedarf/Tod aus). (Quelle)

Die vielzitierten Langzeitfolgen nach Covid-19 gibt es übrigens auch nach anderen schweren viralen Erkrankungen wie Influenza («postvirales Syndrom»).

Der Staat und die Impf-Industrie stellen das Virus bewusst schlimmer dar, als es ist. Denn nur mit einem Killervirus können die noch nie dagewesenen Massnahmen, die unserer Gesellschaft wirtschaftlich, kulturell und psychisch massiven Schaden zufügen und ganze Branchen in den Konkurs treiben (Reisebranche, Hotels, Caterer, Musiker, Fasnachtslarvenmacher etc.), von den Auswirkungen in der Dritten Welt ganz zu schweigen, gerechtfertigt werden.  Nur mit einem Killervirus kann die Bevölkerung von einer allgemeinen Impfung überzeugt werden.  Nur mit einer Impfung meinen die Entscheidungsträger einen Ausweg aus der Misere gefunden zu haben, ohne ihr Gesicht zu verlieren.  Denn zuzugeben, dass das Virus vielleicht doch nicht so schlimm ist, wird immer wie schwieriger, je höher der eingetretene Schaden ist und je mehr Menschen ihren Job schon verloren haben.

Dazu auch das Zitat eines Arztes und Universitätsprofessors, welcher mir zum offenen Brief gratuliert hat, selber aber seine Meinung nicht sagen darf: “Wie du schreibst, wäre eine Diskussion und Neubeurteilung nötig. Ich befürchte leider, dass der Narzissmus der Entscheidungsträger und der sogenannten Experten dies nicht zulässt.  Sie müssen Recht behalten! Deshalb wird das Spiel weitergeführt, bis am Ende trotzdem die ‚Durchseuchung‘ stattgefunden hat, die man so vehement zu verhindern versucht.“